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Do. , 07. Jul. 2022



Proklamation von Prinz Raphael I. und Funkenmariechen Miriam I.

Prinzenproklamation: Karneval mit Herz am rechten Fleck

2014-02 pripro kIn der voll besetzten Festhalle Vollmer wurde das Prinzenpaar Raphael I. und Miriam I. mit einem bunten Karnevalsprogramm offiziell eingeführt. Hunderte kostümierte Narren feierten eine tolle Party.

Es ist wieder einmal unglaublich: Die Karnevalisten aus „Otti-Botti“ können sich tatsächlich von Jahr zu Jahr noch steigern. Denn zur traditionellen Prinzenproklamation – zur Pripro – wurde nicht nur ein fantastisches Programm präsentiert.
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Auch schon lange vor Beginn warteten närrische Massen darauf, dass sich die Türen zur Festhalle Vollmer endlich öffnen würden.

Und wie heißt es in der Nationalhymne der Kölner Bläckföös: „Do hält m’r zosamme, ejal wat och passeet…“. Das macht „Otti-Botti“ zum eigentlichen Epizentrum des westfälischen Karnevals. Schließlich gibt hier mit: Dillenbaum, Heide, Neustraße, Holte Straße, Broholt, Hottenheide und Horst, (der Heimat des charmanten Prinzenpaares Raphael I. und seinem Mariechen Miriam I.) gleich sieben närrische Ecken auf einen Strich.

Natürlich waren die alle ebenso farbig wie fröhlich vertreten. Schunkelten, tanzten, tranken und lachten im „Smartie-Licht“ bis zum Abwinken. Allein schon das charmante Gewusel des Hörster Elferrates am Prinzentisch hätte den Einsatz des Fernsehens gerechtfertigt.

Dann „De Dansmüskes“. Ob als 5. oder 6. Generation, ob als Jubiläumstruppe (25 Jahre) - ihre artistisch choreographisch perfekten Auftritte rissen wieder einmal alle Gäste von den Stühlen. Sendens Bürgermeister Alfred Holz hatte dies schon früher ereilt. Denn Bauchredner Egbert Brede und seine dreiste Puppe Lilly trieben mit dem Rathauschef ein rotzfreches Spiel. Und der Bürgermeister gab sich gar nicht „hölzern“, sondern spielte mit.

Zwischenzeitlich standen verdiente „Ehren-Narren“ im Ordensregen von Prinz Raphael: seine prinzlichen Vorgänger, Peter und Sabine Klaas (1989 das Prinzenpaar der Neustraße), und Josef Hutters mit Hannelore Scherer (geb. Huesmann), Prinzenpaar der Hottenheide 1964. Und schließlich durften sich auch Klemens und Gertrud Rave im bunten Scheinwerferlicht sonnen. Ihnen galt der Dank der Erstellung der jährlichen Karnevalszeitung. Den gleichen Dank, den Gebhard Spiekers – den „Motto-Macher“ des diesjährigen Karnevals: „Mit dem Herz am rechten Fleck, ist Otti-Botti wieder jeck!“

Doch was wäre „Otti-Botti“ ohne seinen Spielmannszug. Ohne seine Büttenredner. Männer wie Michael Löbke als „Pfarrer Döpker“, Dominik Bickeböller als „Rentner 2.0“ oder Thomas Lordieck mit dem „feinen Unterschied“. Wem letzterer etwas zu schlüpfrig war, hörte die Entschuldigung vom Nachbartisch: „Dem seine Frau ist Hebamme. Der kennt sich aus. . .“

Mit Moderator Carsten Schemmer, dem „Rolf Braun“ Otti-Bottis, dem galanten Präsidenten Johannes Möllers und dem Fels in der tobenden Fastnachtsbrandung, dem Zeremonienmeister Baldur Nentwig, verfügen die Narren über ein Trio bester Unterhalter.

So schunkelte sich das Programm von Höhepunkt zu Höhepunkt. Und wer dann – trotz etlicher Jallermann-Orden – noch klar genug sehen konnte, bekam beim Anblick der verführerischen „Trullatrinen“ bestimmt noch einmal Freudentränen in die Augen. Wer wollte da schon heim?

 

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Bericht: Dieter Klein, Westfälische Nachrichten

Fotos: Diagruppe des Heimatvereins