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Do. , 08. Dez. 2022



Plattdeutsches Theaterstück hat am 28. Oktober Premiere

Angriff auf die Lachmuskeln

2022 10 17 theaterZweimal pro Woche trifft man in der Gaststätte Vollmer abends ein gutes Dutzend engagierte Leute an, die viel Spaß haben. Sie sind auf der Bühne, auf der sie das neue Stück der Schenkwaldspielschar einüben – und dabei manches Mal selbst über den Ulk lachen müssen, den sie da gerade spielen.

Die plattdeutsche Komödie „We betüdelt hier wen?“: Sie verspricht ein lustiges Theatervergnügen zu werden. Die Proben laufen auf Hochtouren, und die Darstellerinnen und Darsteller sind froh, nach zweijähriger coronabedingter Abstinenz endlich wieder das tun zu können, was nichts anderes zum Ziel hat, als beim Publikum Lachtränen zu erzeugen.

Somit dürfen alle Freunde des plattdeutschen Theaters mit großer Vorfreude der Premiere am 28. Oktober (Freitag) entgegenblicken. Bis zum 13. November wird dann jeden Freitag und Samstag abends um 19.30 Uhr gespielt.

Über den Inhalt der plattdeutschen Komödie verrät die Schenkwaldspielschar: „Eigentlich sollte ein ‚Betreutes Wohnen‘ ein sorgenloses Dasein im Herbst des Lebens bedeuten. Doch was, wenn die beschauliche Idylle in Gefahr gerät? Dieser Frage müssen sich die Angestellten und Bewohner des Hauses ,Herbstlaub‘ stellen. Das Grundstück ist in das Visier eines gierigen Investors geraten, der weder vor Bestechung noch vor Intrigen Halt macht.“

Über die Abendvorstellungen hinaus gibt es an den drei Sonntagen um 16 Uhr die überaus beliebten Nachmittagsvorstellungen – welche in diesem Jahr in besonderer Weise versüßt werden. Denn vor den Aufführungen kann man sich leckere Torten schmecken lassen: Christiane Schwienhorst als neue Pächterin der Gaststätte Vollmer (WN berichteten) lädt zu Kaffee und Kuchen ein. Da die Anzahl von Tischen begrenzt ist, wird hier um eine vorherige Reservierung gebeten. Der Kartenvorverkauf für den Schwank „We betüdelt hier wen?“ läuft derzeit im Geschäft „my store“ an der Dorfstraße. Aber auch ohne Vorverkauf werde nach Aussage der Schenkwaldspielschar ein kurzfristiger Theaterbesuch noch möglich sein.

 

Bericht + Foto: Westfälische Nachrichten / Ulrich Reismann