Neue Dinge auf den Weg bringen

Krippenweg in Ottmarsbocholt umfasst 14 Stationen

2021 11 30 krippenweg 22021 11 30 krippenwegCorona verändert das Leben – und bringt Ottmarsbocholt den ersten Krippenweg. Die Gefahr durch die Pandemie, sie lässt Menschen im Advent Zuflucht und Hoffnung in Krippen suchen. Diese Erfahrung hatte Walburga Dabbelt vor einem Jahr gemacht, als sie während des Lockdowns zusammen mit ihrem Mann Reinhard viel Fahrrad gefahren ist. Vielerorts seien auf Höfen draußen Krippen zu sehen gewesen, das habe sie damals emotional stark berührt. Diese Gefühle sind der Auslöser gewesen für eine Initiative, die am Ende dazu geführt hat, dass seit Samstag 14 höchst unterschiedliche Ergebnisse von handwerklicher und malerischer Krippenkunst auf einem Rundweg durch das Dorf nacheinander besucht werden können, wobei der Schwerpunkt auf der Horst liegt.

„Trotz aller Einschränkungen, die wir bislang schon gehabt haben und die jetzt wohl wieder auf uns zukommen, den Menschen Freude zu schenken: Das soll die Botschaft dieses Krippenwegs sein“, erklärt Walburga Dabbelt. Die zahlreichen, oft unter Remisen stehenden Krippen, denen sie vergangenes Jahr begegnet ist, sind gewissermaßen eine Inspiration gewesen. „Das war so ansprechend für uns und ein Indiz dafür, dass die Menschen unter Corona sensibel geworden sind. Und dass sie neue Dinge auf den Weg bringen möchten.“

Ihren Gedanken, mit einem Krippenweg auch in Ottmarsbocholt neue Dinge auf den Weg zu bringen, trug Walburga Dabbelt zunächst in den Gemeindeausschuss von St. Urban.
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