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Di. , 28. Sept. 2021



Jubiläumgsschützenfest des Junggesellenvereins

225 Jahre Junggesellenverein wird vom 24. bis 26. September gefeiert

2018 koenigspaarEs ist dieses kleine gallische, pardon, münsterländische Dorf, das der Pandemie Paroli bietet. In Ottmarsbocholt, weithin für trutzige Bewohner und eine zupackende Gemeinschaft bekannt, plant der Junggesellenverein jedenfalls weiterhin damit, sein Schützenfest vom 24. bis 26. September über die Bühne gehen zu lassen. Immerhin steht ein rares und Ehrfurcht gebietendes Jubiläum an: Der Verein blickt auf eine 225-jährige Geschichte zurück.

Und das soll gefeiert werden. „Wir haben uns aufgrund von Gesprächen im Vorstand, mit den Mitgliedern, dem Ordnungsamt der Gemeine Senden und unserem Festwirt für eine Durchführung entschieden“, bestätigt Sebastian Schemmer, erster Vorsitzender des Junggesellenvereins. Dieser hatte am Mittwoch in der Gaststätte Lindfeld ein Stimmungsbild eingeholt. Der Tenor sei eindeutig gewesen: „Auf jeden Fall machen“, fasst Schemmer die Haltung zusammen. Der Vorstand habe am Donnerstagabend nochmals Details abgesprochen.

„Im Dorf war das Schützenfest in den letzten Monaten Thema Nummer eins. Umso mehr freuen wir uns nun, unserem Verein aber vor allem dem gesamten Dorf ein Fest zu bereiten, das unter den derzeitigen Umständen mit Sicherheit ein ganz besonderes wird“, unterstreicht der Vorsitzende des Junggesellenvereins.

Dieser sei insgesamt mit Zuversicht an die Frage herangegangen, ob das Jubiläumsfest steigen kann. „In den letzten Monaten hat die Stimmung fast wöchentlich gewechselt, wie es wohl um unser Jubiläum steht. Doch der lange Atem hat sich nun ausgezahlt“, freut sich Schemmer. Die Freude dürften andere Vereine teilen. Denn sämtliche Sendener Schützenvereine, die Kameraden aus Davensberg und Aldenhövel sowie befreundete Spielmannszüge werden eingeladen. Von Fahnenschlag bis Vogelschießen, von Frühschoppen bis Disco – das Schützenfest werde im normalem Umfang stattfinden.

Die wichtigste Voraussetzung, um mit zu feiern, ist die 3G-Regel mit PCR-Test. Was bedeutet: Jeder Gast muss entweder geimpft, genesen oder mit einem PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, „aus dem Schneider“ sein. Alle unter 18 Jahren können mit Schülerausweis und einem Lichtbildausweis eingelassen werden, weil in den Schulen durchgehend getestet wird. Für Kinder unter zwölf Jahren ist kein Nachweis nötig. Die aktuelle Coronaschutzverordnung läuft allerdings am 17. September ab, somit kann sich zum Schützenfest noch etwas ändern und eine 2G-Pflicht nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

Der Platz auf der Horst wird komplett umzäunt und von einem Sicherheitsdienst kontrolliert, der auch auf die Überprüfung der 3 G-Regeln und Einhaltung der sonstigen Maßnahmen achtet. Auf dem Gelände selbst könne aber aufgrund der ergriffenen Vorkehrungen ohne Mindestabstand und Maskenpflicht gefeiert werden.