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Mo. , 06. Feb. 2023



Neue Sammelstelle in Ottmarsbocholt (Ascheberger Straße)

Neue Wertstoffcontainer für Elektrokleingeräte und Altmetalle an der Genossenschaft

Wohin mit dem defekten Toaster, dem alten Handy oder der zerkratzen Bratpfanne? Auf keinen Fall in die Restmülltonne! Bisher standen nur am Wertstoffhof in Senden die dazu vorgesehenen Container bereit. Aber nicht jeder hebt einen kaputten Föhn so lange auf, bis die nächste Fahrt dorthin ansteht, belegt die Statistik.
Das durchschnittliche Aufkommen an E-Schrott liegt jährlich etwa bei 20 Kilogramm pro Kopf. Während die Schweden als Spitzenreiter 17 Kilogramm je Einwohner sammeln, liegt die Menge von 8,1 Kilogramm im Kreis Coesfeld nur 100 Gramm über dem Bundesdurchschnitt.

Das neue System bietet mehrere Vorteile, so Jörg Säckl von der Gemeindeverwaltung Senden. Der Service für die Bürgerinnen und Bürger wird verbessert. Durch die steigenden Sammelmengen werden wichtige Rohstoffe wieder der Kreislaufwirtschaft zugeführt und somit die Umwelt geschont.

Die Erlöse für die Sammelmengen liegen über den Kosten, welche für die Sammlung entstehen. Dies entlastet mittelfristig die Abfallentsorgungsgebühren, die tendenziell, nicht zuletzt durch steigende Benzinkosten, von Jahr zu Jahr höher ausfallen.
In diesen speziell für E-Schrott entwickelten Sammelbehälter kann zunächst alles vom kaputten Bügeleisen über das Elektro-Werkzeug bis hin zum zugeklappten Laptop, also alles, was einen Stecker oder Batterien hat, erfasst werden. Eine Ausnahme gibt es jedoch: Monitore, Bildschirme und kleinere Fernseher sind ausgeschlossen, da bei diesen durch Beschädigungen umweltschädliche Schadstoffe freigesetzt werden könnten. Neben alten Elektrogeräten dürfen aber auch Altbatterien (keine Fahrzeugbatterien, da für diese ein Pfandsystem existiert) sowie Kleinteile aus Altmetall, wie z. B. Töpfe, Pfannen, Werkzeuge, Schrauben und Nägel eingefüllt werden.
Entsprechende Piktogramme auf den Behältern, sowie ein Hinweis auf der Internetseite der Gemeinde (www.gemeinde-senden.de) zeigen beispielhaft an, was genau hinein darf.
Abschließend bittet die Verwaltung darum, größere Geräte, die nicht durch die Einwurföffnung passen, nicht neben dem Behälter abzustellen, sondern zum Wertstoffhof zu bringen. Dort können zu den bekannten Öffnungszeiten, mittwochs von 10:00 bis 18:30 Uhr, freitags von 14:00 bis 18:30 Uhr, sowie samstags vom 09:00 bis 14:00 Uhr, wie gewohnt alle Elektrogeräte und Altmetalle entsorgt werden.

Das gehört hinein:
E-Schrott: Bügeleisen, Eierkocher, Elektro-Werkzeuge, elektr. Spielzeug, Föhne, Handys, Kabel, Kaffeemaschinen, zugeklappte Laptops, Mixer, Radios, Rasierer, Telefone, PC-Zubehör, Wasserkocher etc.
Altbatterien (Gerätebatterien): Primärbatterien (Rundzellen, Knopfzellen), Akkus (wieder aufladbare Batterien, Handy- und Computerakkus etc.)
(keine Fahrzeugbatterien, da für diese ein Pfandsystem existiert)
Altmetalle: Besteck, Pfannen, Töpfe, Werkzeuge, Schrauben, Nägel, Drähte, Scheren und vergleichbares, das durch die Einwurföffnung passt.