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Fr. , 30. Okt. 2020



Sporthalle eingeweiht - Tag des Sports

Neue Sporthalle eingeweiht

2013-sporthalle-eroeffnungEin Zweckbau, dem man das Prädikat „schön“ zuordnen kann – das gibt es nicht oft. Dieses Kompliment kam von den Sportvereinen „aus dem übrigen Senden“ und wurde von Ekkehard Link, zweiter Vorsitzender des ASV Senden, überbracht. Und der stellvertretende Bürgermeister aus dem bayrischen Senden an der Iller, Anton Leger, zog seinen Hut vor dem gemeinsamen Tun der Ottmarsbocholter Vereine: „Alle Achtung!“.

Ein Zweckbau, dem man das Prädikat „schön“ zuordnen kann – das gibt es nicht oft. Dieses Kompliment kam von den Sportvereinen „aus dem übrigen Senden“ und wurde von Ekkehard Link, zweiter Vorsitzender des ASV Senden, überbracht. Und der stellvertretende Bürgermeister aus dem bayrischen Senden an der Iller, Anton Leger, zog seinen Hut vor dem gemeinsamen Tun der Ottmarsbocholter Vereine: „Alle Achtung!“.

Dass so viele „mit angepackt haben“, davon zeigte sich auch MdB Karl Schiewerling tief beeindruckt und bezeichnete dies als „typisch für Ottmarsbocholt“. Sowohl optisch als auch menschlich hat die neue Zweifachturnhalle Maßstäbe gesetzt, das war am Samstagvormittag bei der offiziellen Übergabe aus allen Festreden herauszuhören und spiegelte sich ganz besonders in den schmeichelnden Worten von Landrat Konrad Püning wieder. Der sprach nämlich von einem Projekt, das „im gesamten Kreisgebiet seinesgleichen sucht“.

Wenn jetzt auch der letzte Ortsteil innerhalb der Gemeinde Senden über eine Halle verfügt, welche die Normmaße für Disziplinen wie Basketball oder Volleyball einhält, dann stärke dies die Attraktivität für den Bürger ganz immens, betonte der Landrat. Als „typisch für Senden“ wertete es Karl Schiewerling, dass das Objekt ohne jegliche Kreditaufnahme gestemmt werden konnte. Dies sei zwar vor allem der soliden Haushaltsführung zu verdanken, doch dürften die Eigenleistungen nicht unerwähnt bleiben, welche bei der Sanierung der Bestandsgebäude sowie beim Neubau von Tennisheim, Schießstand und Bouleplatz geleistet worden sind. „Dies ist ein kostbarer Schatz“ und sei beileibe „nicht selbstverständlich“. Dem pflichtete der Vorsitzende des Ottmarsbocholter Tennis-Clubs, Udo Schetter, bei. „Wie alle mit angepackt haben, wenn es was zu tun gab, das hat mich fasziniert“, so Schetter, selbst kein „Ottmarsbocholter Poahlbürger“, sondern Zugezogener. Dieser breite Einsatz für das Gemeinwohl freue ihn so sehr, dass dies den Schmerz über den Verlust eines Tennisplatzes ganz klar aufwiege. „Kein weinendes, sondern zwei strahlende Augen sind bei mir heute zu sehen“. Um ausreichend Platz für die Halle zu schaffen, hatte einer der ursprünglich drei Tennisplätze aufgegeben werden müssen, wofür sich Bürgermeister Alfred Holz am Samstag ausdrücklich bedankte. Udo Schetter machte keinen Hehl daraus, dass das erste Ansinnen der Blau-Weissen seinerzeit „wie eine feindliche Übernahme“ geklungen habe. Doch daraus sei längst schönste Harmonie geworden.

 

Wetfälische Nachrichten vom 08.07.2013
Von Ulrich Reismann