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Mo. , 24. Jul. 2017



Heimatverein besichtigt Müllverbrennungsanlage

2017 03 21 heimatverein ausflug k25 Heimatfreunde aus Ottmarsbocholt und Senden beteiligten sich an der vom Heimatverein Ottmarsbocholt initiierten Besichtigung der Gemeinschaftsmüllverbrennungsanlage Niederrhein in Oberhausen. Durch einen vorgeschalteten Fachvortrag und die anschließende Werksbesichtigung erhielten die Teilnehmer viele interessante Informationen rund um die Verbrennung von Restmüll.

In dem Werk werden jährlich etwa 700.000 t Restmüll verbrannt (davon auch ein Teil aus dem Kreis Coesfeld). Hierdurch wird Strom für etwa 100.000 Haushalte und zusätzlich Fernwärme für das Netz der Stadt Oberhausen erzeugt.

Ist die erforderliche Kesseltemperatur einmal erreicht, verbrennt der Restmüll ohne Zugabe von weiteren Brennstoffen wie Gas oder Oel. Etwa 1/3 der vorhandenen Anlagen/Ressourcen wird für die Verbrennung, die restlichen 2/3 für die Aufbereitung und Entsorgung der Reststoffe/Rauchgase eingesetzt. Dabei werden die gemessenen Emissionswerte, die größtenteils deutlich unterhalb der festgesetzten Höchstwerte liegen, laufend online an die zuständige Überwachungsbehörde gemeldet.

Auch wenn die Verbrennung von Restmüll eine sinnvolle Alternative zur Lagerung auf Deponien darstellt, waren sich alle Beteiligten angesichts der vorgefundenen Müllberge einig: Müllvermeidung ist immer noch besser als Müllverbrennung.

 

Bericht + Foto: Bobby Wiedeier

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