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So. , 25. Jun. 2017



Kameraden bei Einsätzen, Übungsabenden und Fortbildungen gefordert

Viel Zeit für die Bürger geopfert

2017 01 29 feuerwehrDer Blick auf die Einsatzstatistik mit 35 Alarmierungen lässt vermuten, dass mit 2016 ein ganz normales Jahr hinter dem Löschzug Ottmarsbocholt liegt. Dass die Statistik aber nur einen Bruchteil über die Feuerwehrarbeit verrät, wurde einmal mehr am Freitagabend auf der Jahreshauptversammlung des Löschzuges deutlich.

Löschzugführer Manfred Overbeck rief neben der Einsatzauswertung vor allem die Fülle an Aus- und Weiterbildungen seiner Kameraden ins Gedächtnis. Parallel zu den regelmäßigen Dienstabenden bildeten sich 22 der 36 Kameraden noch extern fort. „Weiterbildung ist die Basis für eine funktionierende Feuerwehr “, fasste Overbeck zusammen.

Dazu kommen noch viele Stunden Präventionsarbeit. Feuerlöschtraining und Brandschutzerziehung zählen hier zum Programm, das unter Federführung des stellvertretenden Löschzugführers Markus Osthues läuft.

Trotz Prävention rückten die Ottmarsbocholter fünf Mal mehr als 2015 aus. Während dies vor allem auf eine steigende Anzahl von Fehlalarmen zurückzuführen ist, blieb ein Großbrand glücklicherweise aus. Dennoch waren unter den 18 Hilfeleistungseinsätzen auch zwei schwere Verkehrsunfälle, bei denen eingeklemmte Personen zu retten waren.

Dass diese Einsätze allesamt auf Basis von Freiwilligkeit bestritten wurden, hob Ludger Janning hervor. Der stellvertretende Bürgermeister würdigte den ehrenamtlichen Einsatz mit deutlichen Worten. „Danke, dass ihr so viele Stunden für das Wohl der Bürger opfert. Ihr seid wichtig für die Gesellschaft, und das wissen wir ganz genau“, fasste er die Ansicht von Gemeinderat und –verwaltung zusammen.

Fünf Feuerwehrmänner ehrte Janning gemeinsam mit Fachbereichsleiter Holger Bothur ganz besonders. Für 35 Jahre im Feuerwehrdienst wurde ihnen das Feuerwehr-Ehrenabzeichen verliehen. „Sie haben sich den Orden verdient“, hob auch Bothur die jahrelange Hilfsbereitschaft hervor.

Erstmals wurde im Löschzug die neuerdings gesetzlich vorgeschriebene Vertrauensperson ernannt. Für diese Position mit herausgehobener Stellung wurde Marius Greive von seinen Kameraden gewählt. Letztmalig trug Ulrich Overbeck den Jahresrückblick vor. Nach zwei Jahrzehnten als Schriftführer stellte er sein Amt zur Verfügung. Seine bisherigen Tätigkeiten übernehmen nun Sebastian Halsbenning und Felix Janning.

Mika Schollmeyer berichtete über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr, die im vergangenen Jahr unter anderem die Leistungsspange ablegte. Die wichtigste Prüfung in der Jugendfeuerwehr. Über die Ehrenabteilung informierte Ewald Tippkötter.

 

Bericht + Foto: Westfälische Nachrichten / Sebastian Hansbenning

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