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Do. , 22. Jun. 2017



54 Ottmarsbocholter Sternsinger bei Minusgraden auf Mission:

Könige stecken Kälte locker weg

2017 01 06 sternsinger k2017 01 sternsinger kDie Witterung war alles andere als „königlich“. Fünf Grad unter Null zeigte das Thermometer, als sich die „Heiligen Könige“ am Freitag gegen 10 Uhr auf ihren Weg durch Ottmarsbocholt , die Venne und die dazugehörigen Bauerschaften machten. Doch den insgesamt 54 Sternsinger , die in 16 Gruppen unterwegs waren, machte die klirrende Kälte offenbar nicht allzu sehr zu schaffen. Das zeigte sich zur Halbzeit der Mission, beim gemeinsamen Mittagessen in der Gaststätte Kallwey. Dort wurden die Sechs- bis 14-Jährigen mit Pommes und Würstchen fürstlich versorgt.

„Am Anfang haben wir schon etwas gefroren. Nur Emma nicht so, der macht die Kälte nicht so viel aus“ erzählt Pauline, die gemeinsam mit ihren Freundinnen Emma und Laura im Bereich Urbanstraße, Holterode und Ascheberg Straße unterwegs war. Bei etwa der Hälfte der Häuser hätten sie allerdings vergeblich geklingelt.

„Das hängt wohl damit zusammen, dass heute Freitag ist und viele Leute beruflich unterwegs sind. In den vergangenen beiden Jahren waren die Sternsinger am Wochenende unterwegs, da ist es besser gelaufen. Die Chance, jemanden zu Hause anzutreffen ist dann größer“, meint Anja Kippen vom Betreuerteam, dem ferner Heike Schollmeyer , Barbara Hüser , Michaela Speckmann und Martina Volkert angehören.

Dieses Mal waren etwas weniger Sternsinger unterwegs als sonst. „Das hat damit zu tun, dass viele ältere Kinder aufgehört haben. Wir konnten aber auch eine Menge jungen Nachwuchs hinzubekommen“, freut sich Kippenbrock über die Resonanz bei den Kleineren.

Zu diesen jungen Sternsingern gehören zum Beispiel Malin, die zum ersten Mal dabei ist, sowie Marleen und Lisa, die bereits im vergangenen Jahr erste Erfahrungen gesammelt haben. Die Grundschülerinnen haben die Menschen in der Clemens-Hagemann-Straße, der van-Galen-Straße und im Holzfeld mit ihrem Gesang und Charme erfreut. „Die waren alle nett zu uns“, sind sich die drei Grazien einig. Und war‘s kalt? „Geht so“, entgegnet Marleen, während sie am Mittagstisch genüsslich in ein Knackwürstchen beißt. Ach ja: Süßigkeiten und Spenden für das Hilfsprojekt in Uganda habe es auch gegeben. „Kalt war‘s nicht so“, bestätigt Malin. „Ich hatte Thermosachen an, die sind so warm wie im Bett.“ Auch Lisa beklagt sich nicht. Sie hatte ihren tollen neuen Pulli an – mit zwei großen aufgedruckten Kaninchengesichtern. Na, wenn die nicht gegen Frost helfen – was dann?

Zum Thema:
Die Sternsinger kehren heute Abend (7. Januar) offiziell von ihrer Mission für den Glauben und den guten Zweck zurück. Die Kinder werden um 17 Uhr zum Abschlussgottesdienst in der St.-Urban-Kirche erwartet.

Quelle: Westfälische Nachrichten / Siegmar Syffus

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