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Mo. , 18. Dez. 2017



Kolpingsfamilie auf historischen Spuren in Danzig

2016 09 22 kolping danzig kVon einer interessanten Studienfahrt der Kolpingsfamilie Ottmarsbocholt kehrten 34 Teilnehmer aus Ottmarsbocholt, Senden und den umliegenden Münsterlandgemeinden begeistert zurück. Ziel der Reise war die alte Hansestadt Danzig. Für die Gruppe war es bewundernswert, wie nach einer weitgehenden Zerstörung im Zweiten Weltkrieg mit großem Einfühlungsvermögen Kulturstätten wieder aufgebaut wurden und wie Restauratoren vergangene Pracht wieder neu haben entstehen lassen. Nach einem informativen Stadtrundgang wurde bereits am ersten Reisetag das Denkmal der Westerplatte besucht. Hier begann am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg mit dem Beschuss eines polnischen Munitionsdepots durch das deutsche Kriegsschiff „Schleswig-Holstein".

Die Nachkriegszeit, beginnend mit dem ersten Arbeiteraufstand im Jahre 1970, den späteren Streiks der Werftarbeiter auf der Danziger Lenin-Werft und der Gründung der freien Gewerkschaft „Solidarnosc" unter Lech Walesa, die am Sturz des Kommunismus mitwirkte, wurde allen Reiseteilnehmern beim Besuch des Europäischen Zentrums der „Solidarnosc" in Erinnerung gerufen. Neben Danzig besuchte die Reisegruppe noch Marienburg mit Besichtigung der riesigen Burganlage, „ehemalige Residenz des Hochmeisters des Deutschen Ordens" und Frauenburg. Eine Besichtigungsfahrt durch die Kaschubische Schweiz rundete das Programm ab.

 

Bericht + Foto: Kolpingsfamilie Ottmarsbocholt

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