"Wild kochen": Viel Genuss - wenig Fett und Cholesterin

Fondue mit selbst erlegten Zutaten

2013-wild-kochen kGesunde Ernährung und genussreiches Schlemmen lassen sich wunderbar verbinden. Das dürfte eine Erkenntnis sein, die die zwölf Teilnehmerinnen des Kurses „Wild kochen" mit nach Hause genommen haben dürften. Auf Einladung der Kolpingsfamilie Ottmarsbocholt zeigte Lioba Fricke, wie es geht. „Denn Wildbret wird bei Feinschmeckern und Bio-Fans immer beliebter, weil es ausgesprochen cholesterin- und fettarm, gleichzeitig aber reich an Vitamin B ist", erklärt die Jägerin. Wildfleisch enthalte zudem wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Zink und Selen.

Bei ihr zu Hause erlebten die Kursteilnehmerinnen zudem eine Premiere: Ein chinesisches Fondue mit Wild stand auf dem Speiseplan.

 

Als Vorspeise gab es Carpaccio vom Damwildrücken mariniert mit Balsamessig und Walnussöl, garniert mit gehobeltem Parmesankäse. Für das Fondue gab es Wildtaubenbrüstchen, Damwild-und Schwarzwildhüfte - alles selbst erlegt. Brokkoliröschen, Champignons, Stangensellerie, Mohren und Kirschtomaten mit einer Sweet Chili Sauce, Curry-Mango-Sauce, Curry-Anana-Sauce, Cocktail-Sauce und African-Spice-Sauce rundeten das Menü ab.

Zum Dessert gab es frische Ananas mit ungesüßter geschlagener Sahne. Auf kohlenhydratige Beilagen wie Glasnudeln, Kartoffeln oder Brot wurde bewusst verzichtet.

Bericht: WN vom 14.12.2013