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Mo. , 10. Dez. 2018



Ortsumgehung Ottmarsbocholt soll vorrangig geplant werden  -  „Entlastung des Ortskerns"

ortsplanDas Land will die Ottmarsbocholter Ortsumgehung vorrangig planen, teilt der CDU-Landtagsabgeordnete Dietmar Pankse mit. „Diese Entscheidung ist enorm wichtig für die Entlastung des Dorfkerns von Ottmarsbocholt," stellt Panske in einer Pressemitteilung fest. Hintergrund sei das neue Landesstraßenplanungsprogramm, mit dem die CDU geführte Landesregierung viele der in den letzten Jahren auf Eis gelegten Projekte nun Schritt für Schritt wieder auftauen und mit der Umsetzung beginnen wolle. Dazu zähle auch die Umgehung der Landesstraße 844 in Ottmarsbocholt.

Trotz guter Vorarbeit für eine Ortsumgehung durch die Gemeinde Senden sei das Projekt von der Vorgängerregierung 2011 herabgestuft und alle weiteren Maßnahmen eingestellt worden. „Das werden wir nun ändern", so Panske weiter.

„Wir fangen wieder an zu planen". Das Verfahren sollen in dieser Wahlperiode wieder aufgenommen werden. Im Landeshaushalt 2018 seien zunächst die Planungs- und Genehmigungskapazitäten deutlich erhöht worden. 50 neue Stellen für Planer beim Landesbetrieb Straßen NRW und 13 Stellen für Genehmiger bei den Bezirksregierungen seien eingerichtet worden, heißt es in der Mitteilung des Landtagsabgeordneten.

Mit dem Haushalt 2019 werde das Tempo noch einmal forciert. Vorgesehen seien weiteres Personal für den Landesbetrieb Straßen für die Bauausführung und für die Baustellenkoordination (52 Stellen). Darüber hinaus werde mit geplant knapp 100 Millionen Euro eine Verdoppelung der externen Planungsmittel im Vergleich zu Rot-Grün umgesetzt. „Wir wollen nicht nur planen, sondern werden auch verstärkt wieder bauen," stellt Panske in der Pressemitteilung abschließend fest. Für die Menschen in Ottmarsbocholt ergebe sich eine „gute Perspektive".

Quelle:  Westfälische Nachrichten (Bericht vom 17.11.2018)

Ausbildung in Ottmarsbocholt