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Sa. , 24. Feb. 2018



30.12.2015

Alt-Bürgermeister Alfred Holz genießt Ruhestand und bleibt aktiv

Entspannung pur ist nicht sein Ding

2015 12 30 alfred holz ruhestand16 Jahre lang war Alfred Holz als hauptamtlicher Bürgermeister Chef im Sendener Rathaus und Repräsentant der Gemeinde auf politischem Parkett. Doch auch in seinem Ruhestand ist er überaus aktiv. Das erfuhr WN-Redakteur Siegmar Syffus im Gespräch mit dem 59-jährigen Ottmarsbocholter.

Ihren letzten Arbeitstag im Rathaus hatten Sie am 20. Oktober. Was haben Sie danach zuerst gemacht ?

Alfred Holz: Meine älteste Tochter und ihr Ehemann bauen bei uns auf dem Grundstück. Damit ist auch eine gewisse Modernisierung unseres Altbaus verbunden. Daran verstärkt mitzuarbeiten war unmittelbar das, was ich in den ersten Wochen überwiegend getan habe.

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19.12.2015

Norbert Ramers feiert sein Priesterjubiläum / Als langjähriger Pfarrer in Ottmarsbocholt viel bewegt

Seelsorger mit Herz und Tatkraft

2015 12 18 ramersAls jemand, der viel bewegt, viel geleistet und viel gebaut hat, ist Norbert Ramers fest in den Köpfen der Ottmarsbocholter verankert. An diesem Wochenende feiert der Pfarrer im Ruhestand sein 60. Priesterjubiläum und blickt zugleich auf ein sehr bewegtes und langes Leben zurück.

Ob er sich vorstellen könnte, einmal Priester zu werden, hatte man ihn schon in jungen Jahren gefragt, als er aktiver Messdiener in seiner Heimat Lünen war. Dennoch schlug er inmitten der NS-Zeit zunächst erstmal einen anderen Weg ein und begann eine Lehre als Bankkaufmann, bis er schließlich in Russland als Soldat in den Krieg ziehen musste.

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16.12.2015

Tischtennis: BWO-Spielerin in Herford

Wiggers wird Dritte bei „Westdeutschen"

2015 12 16 tischtennisBei der Westdeutschen Jugendmeisterschaft im Tischtennis belegte Selina Wiggers vom SC Blau-Weiß Ottmarsbocholt am vergangenen Wochenende den dritten Platz in der Einzelkonkurrenz der Mädchen. „Sie hat ein sehr gutes Turnier gespielt, ich bin riesig zufrieden", lobte Trainer Frank Weitkamp. Wiggers war auf Rang sieben vorplatziert.

Die 17-Jährige wurde bei dem Turnier in Herford erst im Halbfinale von Anni Zhan vom Anrather TK gestoppt von einer „vermeintlich schlagbaren Gegnerin", so Weitkamp.

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26.11.2015

Pfarrer Josef bittet Rumänienhilfe um Unterstützung / Not von Familien und älteren Menschen groß

Gelebte Solidarität seit 20 Jahren

2015 11 26 rumaenienhilfe kVor 20 Jahren, 1995 besuchten die Ehepaare Karl-Heinz und Hedwig Westphal sowie Klemens und Gertrud Rave den Neupriester Josef Girleanu anlässlich seiner Priesterweihe in Ostrumänien. In den weiteren Tagen wurden sie zu Besuchen in Kinderheimen und Familien eingeladen und lernten hierbei die dortigen sozialen Verhältnisse kennen. Daraus entwickelte sich später eine kleine hilfsbereite Gruppe, die mit weiteren Bekannten, besonders seit 1998 finanziell und über Sachleistungen Pfarrer Josef im Einsatz für hilfsbedürftige Familien, ältere Mitmenschen und Schüler unterstützt.

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24.11.2015

Chor zeichnete Werner Klemmer aus

Dank für 40 Jahre Sangestreue

2015 11 24 kirchenchor kGesellschaftlicher Höhepunkt des Kirchenchores St. Urban ist das alljährliche Cäcilienfest. Nach der Abendmesse, die vom Chor mitgestaltet wurde und vor dem gemeinsamen Essen, das den gemütlichen Teil des Abends einläutete, blieb Zeit für Ehrungen und Neuaufnahmen.
In diesem Jahr wurde Werner Klemmer für 40-jährige Sängertreue von Teamsprecherin Petra Kamlage und Präses Klemens Schneider mit einer Urkunde vom Diözesanverband geehrt.
Auch konnte sich der Chor wieder über zwei Neuaufnahmen freuen. Schon seit einigen Monaten verstärken Ingrid Möller den Sopran und Margareta Jochheim die Altstimme. Wenngleich es seit vielen Jahren gerade für Kirchenchöre immer schwerer wird neue Sängerinnen und vor allem Sänger zu gewinnen, so geben Neuaufnahmen immer wieder Anlass zur Hoffnung, dass die lange Tradition des mehrstimmigen Chorgesanges fortgesetzt werden kann.

Bericht+Foto: Kirchenchor Ottmarsbocholt

20.11.2015

Die Ottmarsbocholterin Lisa Bolz lebt in Frankreich

Das stille, das andere Paris

2015 11 20 lisa bolzLisa Bolz hat Paris zu ihrer Wahlheimat gemacht. Die Doktorandin, die in Ottmarsbocholt aufgewachsen ist, beschreibt die Atmosphäre in der Stadt an der Seine: „Es ist unmöglich, einfach so in den Alltag überzugehen.“

Anders ist es. Doch dieses „Andere“ ist nicht leicht zu fassen. Seit den Anschlägen in Paris haben mich viele Nachrichten, SMS und Anrufe von Freunden und Familienangehörigen erreicht, die mich in Sicherheit wissen wollten. Doch auch Personen, mit denen ich schon länger keinen Kontakt mehr hatte, erkundigten sich, weil sie wussten, dass ich in Paris wohne. Anders ist, dass jedes Gespräch, das eigentlich mit einem unbeschwerten „ça va?“ beginnen sollte, nun mit einem vorsichtig fragenden „ça va?“ startet. Es ist unmöglich, „einfach so“ in den Alltag überzugehen . . .

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06.11.2015

Neuer Fachbereichsleiter Soziales und Ordnung

Ständig unter höchstem Druck

2015 11 06 holger bothur gEr übernimmt ein Ressort mit einem breiten Aufgabenspektrum, das noch dazu die aktuell wohl größte Arbeitsbelastung in der Gemeindeverwaltung koordiniert: Der Ottmarsbocholter Holger Bothur hat, nach interner Bewerbung und mit Zustimmung des Rates, die Leitung des Fachbereichs „Bürgerservice, Ordnung und Soziales“ übernommen. Die WN fragten den neuen Kommunal-Manager, wie er die Bürde der Verantwortung angeht.

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24.10.2015

Bürgermeister Alfred Holz blickt auf 15 Jahre Amtszeit zurück:

„Ich habe es zu keinem Zeitpunkt bereut“

2015 10 24 alfred holz gNach 15 Jahren im Amt des Bürgermeisters hat sich der Ottmarsbocholter Alfred Holz aus dem Sendener Rathaus verabschiedet. Im Interview mit Siggi Syffus (WN) ließ er die Zeit auf dem Chefsessel der Gemeindeverwaltung und gleichzeitig als Repräsentant der Bürgerschaft noch einmal Revue passieren.

Wenn Sie die Zeit zurückdrehen könnten, würden Sie sich der Aufgabe erneut stellen?

Alfred Holz: Ja, ohne Vorbehalt. Natürlich habe ich im Jahre 1998, als ich nach einer möglichen Kandidatur befragt wurde, zunächst alle Vor- und Nachteile – soweit mir das möglich war – abgewogen, welche die neue Funktion des Bürgermeisters betreffen. Zurückblickend kann ich aber sagen, ich habe es zu keinem Zeitpunkt bereut, mich in den Jahren 1999, 2004 und 2009 um dieses Amt zu bewerben. Gern nehme ich heute auch die Gelegenheit wahr, mich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die mir an den Wahltagen das Vertrauen geschenkt haben, zu bedanken.

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