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Mi. , 20. Sept. 2017



Bodenständig, konservativ und christlich

Adolf Eickholt wird 80 Jahre alt

2008-adolf-eickholt-80 k„Ich bin ein bodenständiger Mensch“, sagt Adolf Eickholt von sich selbst. Und dieses wohl typisch münsterländische Beharren hat sein Leben geprägt. Seine private Heimat hat der gebürtige Walstedder seit 1956 in Ottmarsbocholt, seine politische Heimat ist seit 1968 die CDU. Eine andere Partei habe für ihn nie zur Debatte gestanden. „Ich bin sehr konservativ auf christlicher Basis“, sagt Eickholt, der am Sonntag seinen 80. Geburtstag feiert. Dazu hat er Freunde und Weggefährten seines an – politischen – Ehrenämtern reichen Lebens in die Gaststätte Lindfeld eingeladen. Dort wird ihm der Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Prof. Dr. Otto Wulff, die Konrad-Adenauer-Medaille der Senioren-Union Deutschland überreichen.

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Juliane Schülting als Sekrektärin der Davertschule verabschiedet

Hilfsbereit und engagiert

2008-01-31 juliane schuelting k„Du wirst uns fehlen“, bedauerten gestern die 170 Schüler und Schülerinnen der Davertgrundschule. Mit einem Strauß farbenprächtiger Rosen bedankten sich die Mädchen und Jungen für das langjährige Engagement ihrer Schulsekretärin Juliane Schülting. Genau am 1. April 1980 hatte die gebürtige Ottmarsbocholterin ihren zweiten „ersten Schultag“. „Drei Generationen an Schulleiterinnen hat sie dabei erlebt“, berichtet die amtierende erste Frau der Schule, Angelika Trillsch.
„Als ich vor drei Jahren hier als Leiterin anfing, hat mich Juliane Schülting gleich zu einer Radtour durch Ottmarsbocholt eingeladen“, erinnerte sich Angelika Trillsch. Per Drahtesel lernte sie so nicht nur ihren neuen Arbeitsplatz kennen. Auch das Wohn- und Lebensumfeld in der Gemeinde konnte sie so erfahren. Noch heute schwärmt Angelika Trillsch von der Hilfsbereitschaft ihrer damaligen Reiseleiterin.

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Goldene Hochzeit Adele und Josef Unewisse

Vater baute das Haus

2007 unewisse-goldhochzeit kIhre erste Begegnung liegt fast 60 Jahre zurück und vor genau 50 Jahren sind sie den Bund fürs Leben eingegangen: Adele und Josef
Unewisse aus Ottmarsbocholt feiern am heutigen Montag (23. Juli) ihre goldene Hochzeit.
Sie habe damals eine Schneiderlehre in Ottmarsbocholt gemacht, erinnert sich Adele Unewisse, „und seine Schwester war im gleichen Betrieb.“ So habe man sich kennen gelernt, erzählt die gebürtige Aschebergerin.
Geheiratet wurde im Jahr 1957, ganz traditionell im Heimatort der Frau, so Josef Unewisse. Sein Vater, ein gelernter Maurer, habe den beiden mit seinem Lehrling ein Haus gebaut, das nach der Hochzeit zum Einzug bereit stand. Noch heute lebt das Paar in diesem Haus in der Wiesenstraße, wenn es auch mittlerweile durch einige Umbauten größer und komfortabler geworden ist. Für die drei Töchtern und drei Söhne musste schließlich Platz geschaffen werden. Es sei nicht immer ganz einfach gewesen mit sechs Kindern, erinnert sich Adele Unewisse, „aber wir haben es auch schön gehabt.“

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Bernhard Hutter auf den Spuren der Vergangenheit

Heimatforschung: Davert mit bloßen Händen urbar gemacht

2007-bernhard-hutters-heimatforschung kDrei Winter hat er sich schon mit dem Thema beschäftigt. Doch ein Ende seiner selbst gestellten Mammut-Aufgabe ist noch längst nicht abzusehen. „Meine Frau sagt schon, ich werde nie fertig." Bernhard Hutters hat sich auf eine Spur begeben, deren Quellen langsam versiegen. Er sucht nach den Namen der Ottmarsbocholter, die im Zuge der Davert-Aufteilung Land dieses einst 13828 Morgen (circa 3350 Hektar) umfassenden Gebietes aus Weide- und Waldfläche sowie Sumpf und Heide erhalten haben. Und diese Teilung liegt immerhin 166 Jahre zurück.

Wichtigste Quellen für seine mühsame Namensforschung sind alte Katasterkarten aus dem Jahr 1907, die er im Ascheberger Gemeindearchiv in Herbern einsehen konnte und teils als Kopien vorliegen hat. 20 Karten der unterschiedlichen Flurstücke von Ottmarsbocholt liegen dem Vorsitzenden des Heimatvereins inzwischen vor, anhand derer er seinem Ziel, der ordnungsgemäßen Zuordnung von Namen und Flächen, näher zu kommen hofft.

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Seit 50 Jahren in der selben Wohnung:

„Kein Interesse am Hin und Her“

2007-07-16 frau meier k50 Mark und 17 Pfennige für eine 52,81 Quadratmeter große Wohnung: Das waren noch Zeiten! Damals, 1957, als Gisela Meier und ihr mittlerweile verstorbener Mann Karl-Heinz in das Fünf-Familienhaus Westerkamp 18 einzogen. 1,60 Mark Wassergeld kamen für das Ehepaar und die Töchter Heidelies und Gerda monatlich hinzu. „Ach, ja“, erinnert sich Gisela Meier, „1,50 Mark mussten wir für Beleuchtung zahlen.“

Vieles hat sich seither geändert. Die Ottmarsbocholterin ist jedoch ihrer KSG-Wohnung im Westerkamp 18 über 50 Jahre treu geblieben. Gestern überreichten Gisela Stattmann und Helmut Bontrup als Vertreter der Kreissiedlungsgesellschaft (KSG) Blumen und einen Scheck in Höhe der aktuellen Kaltmiete – mittlerweile 212 Euro.

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