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Mo. , 24. Jul. 2017



Thomas Hölscher feierte Heimatprimiz in St. Urban

Tor zur wahren Lebensfreude geöffnet 

2012-thomas-hoelscher-primiz kNachdem er vor sechs Wochen in Rom zum Priester geweiht wurde, feierte Thomas Hölscher am Pfingstsonntag Heimatprimiz in St. Urban.

Thomas Hölscher strahlte übers ganze Gesicht – fast die ganze Messe lang. Die Entscheidung Priester zu werden, welche er vor ungefähr 20 Jahren getroffen hatte, war und ist offensichtlich goldrichtig. Denn sie öffnete ihm das Tor zu wahrer Lebensfreude. Den Ausbildungsplatz als praktischer Betriebsinformatiker beim Melkmaschinenhersteller Westfalia Separator hatte der Landwirtssohn aus der Oberbauerschaft schon in der Tasche. Doch angetreten hat er die Stelle nie. Am Pfingstsonntag feierte der vor sechs Wochen in Rom zum Priester geweihte Ottmarsbocholter in der St.-Urbankirche seine Heimatprimiz.

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Schach spielen hält jung

Messerscharfer Verstand mit 100 Jahren 

2012-dr-josef-dahlmann kSeine Strategie, um geistig fit zu bleiben, geht auf: Dr. Joseph Dahlmann tritt bei Schachturnieren an und trainiert sich im Denksport. Der Weg zu seinem Mitspielern nach Münster – ebenfalls bisher kein Problem. Und das mit 100 Jahren.

Zug um Zug hält er sich jung. Seine Strategie, den Geist fit zu halten: Schach spielen. Das Resultat ist erstaunlich. Denn Dr. Joseph Dahlmann feiert heute seinen 100. Geburtstag. Dass er seinen Verstand messerscharf gehalten hat, merken Gesprächspartner sofort. Auch die Ergebnisse beim Wettstreit auf den 64 Feldern können sich noch sehen lassen.

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Doppelter Abschied mit Wehmut

Pastor Ulrich Terlinden verlässt St. Urban Ottmarbocholt

2011-terlinden-abschied kMit viel Wehmut haben die Ottmarsbocholter und Venner Kirchengemeinden am Sonntag Abschied genommen von Pfarrer Ulrich Terlinden. Gerade wegen seiner „klaren Kanten", die mehrfach angesprochen wurden, hat er sich im Laufe seiner Amtszeit auch große Sympathien erworben. Und so wurde beim Empfang in der Grundschule Traurigkeit hörbar und auch sichtbar: Viele hatten mit den Tränen zu kämpfen.

Wer dies als Außenstehender beobachten konnte, war Raphael van der Poel als Vorsitzender der Seelsorgeeinheit St.Laurentius Senden und Bösensell St. Johannes. An Pfarrer Terlinden gewandt, betonte er: „In dem Bedauern und der Betroffenheit kommt jene Wertschätzung zum Ausdruck, die Sie sich erarbeitet haben."

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"Drei Löschzüge unter einem Hut."

Manfred Overbeck jetzt Stellvertretender Leiter der Feuerwehr der Gemeinde Senden

2010-overbeck-manfred kDie zweite Spitze im Führungsduo der Freiwilligen Feuerwehr Senden heißt von nun an Manfred Overbeck.

Der Ottmarsbocholter wurde am 19. Mai zum Gemeindebrandinspektor ernannt und bekleidet seitdem das Amt des stellvertretenden Leiters der Feuerwehr Senden. Nachdem Overbeck diese Position ein Jahr kommissarisch ausgeführt hat, agiert er nun offiziell an der Seite von Wehrführer Alfred Hesselmann.

„Das ist grundsätzlich ein einfaches Spiel, es besteht ja keine Rivalität zwischen den Löschzügen", beurteilt Overbeck die Aufgabe, in Zukunft die Löschzüge Senden, Ottmarsbocholt und Bösensell unter einen Hut zu bekommen. „Die Basis dafür bildet bereits die Jugendfeuerwehr", so der Ottmarsbocholter weiter.

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Pfarrer Norbert Ramers wird 90

Baupastor und Seelsorger für St. Urban

2010-norbert-ramers-90 kEs ist ein Leben im Dienste des Glaubens und für die Pfarrgemeinde St. Urban. Norbert Ramers, Pfarrer im Ruhestand der katholischen Pfarrgemeinde in Ottmarsbocholt, feiert heute seinen 90. Geburtstag.

Viele verschiedene Stationen und Lebensabschnitte hatte Norbert Ramers bereits hinter sich, als er im Juli des Jahres 1966 als aktiver Pfarrer nach Ottmarsbocholt kam. Seitdem gilt sein Engagement der Kirchengemeinde St. Urban. „Einige Leute bezeichnen mich hier als Baupastor“, umschreibt Ramers wohl zutreffend die vielen Bauvorhaben, die in seiner Amtszeit umgesetzt wurden. „Vom Kirchturm fielen die Klamotten schon runter - die Kirche musste einfach von innen und außen renoviert werden!“ Weiteres folgte: So sind sowohl das Pfarrheim, der Kindergarten als auch das neue Pfarrhaus dem Pfarrer Norbert Ramers zu verdanken.

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Hubert Becker feiert 75. Geburtstag

Vater musste fürs erste Tauben-Pärchen hart arbeiten

2009-hubert-becker-75 k„Tauben haben mein Leben geprägt. Ich sehe sie so gerne fliegen. Es ist ein so schönes Bild, wenn sie in den Schlag zurückkehren", schwärmt Hubert Becker, der heute (13. Juli) seinen 75. Geburtstag feiert...

„Tauben haben mein Leben geprägt. Ich sehe sie so gerne fliegen. Es ist ein so schönes Bild, wenn sie in den Schlag zurückkehren", schwärmt Hubert Becker, der heute (13. Juli) 75. Geburtstag feiert. Seit 70 Jahren züchtet beziehungsweise hält der Ottmarsbocholter Tauben. Und das ist für ihn weit mehr als nur ein Hobby - es ist eine wahre Passion. Und für sie setzt er sich auch ehrenamtlich ein. So ist Hubert Becker seit 38 Jahren Schriftführer des Brieftaubliebhabervereins „Vereinte Freunde" Ottmarsbocholt und seit 33 Jahren Geschäftsführer der Reisevereinigung Lüdinghausen. Heute besitzt der Ottmarsbocholter 25 Taubenpärchen und 50 Jungtauben.

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Dr. Stefania Cutuli promovierte über Masematte

Sardinien, Ottmarsbocholt und Masematte

2009-stefania-cutuli-masematte kMasematte? Da denkt man an Schausteller, Hausierer und Pferdehändler, die diese Geheimsprache einst genutzt haben. Aber niemand denkt beim Stichwort „Masematte“ an eine junge Italienerin. Ein Fehler. Denn es gibt sie, diese junge Italienerin, der Worte wie „jovel“ und „Leeze“ genauso locker über die Lippen gehen wie „si“ und „no“ – und die mehr über die Masematte weiß als die meisten Münsteraner. Dr. Stefania Cutuli (31) hat über die münsterische Masematte promoviert. Der Titel ihrer Doktorarbeit: „Masematte: Lingua segreta ma non solo“. Auf gut Deutsch: „Masematte: eine Geheimsprache – aber nicht nur“. Seit zwei Jahren lebt die Italienerin mit ihrem Mann Günter in Ottmarsbocholt.

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„Dieser Orden gehört uns allen“

Bundesverdienstkreuz für Monika Dopp

2008-monika-dopp-bundesverdienstkreuz kSie opfert viel Zeit und Kraft und gar ein Stück weit sich selbst für die Nächsten – so sehen es viele Außenstehende. Monika Dopp selbst betrachtet es viel bescheidener. Ihr unermüdliches ehrenamtliches Engagement für Benachteiligte bezeichnete sie auch als Chance für sich selbst, als Bereicherung. Denn: „Im Ehrenamt bekommt man immer mehr zurück als man gibt", sagte die Ottmarsbocholterin, die am Dienstag im Rathaus mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet wurde.

Die hohe Würde als Bürde? Ulrich Terlinden, Pfarrer von St. Urban, sprach es unumwunden aus: „Um es klar zu sagen, wir tun Frau Dopp keinen Gefallen." Denn die Leiterin der Gemeindecaritas „steht nicht gerne im Mittelpunkt", wie sie selbst sagte.

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