logo 2013 11 19 standard

Do. , 25. Mai 2017



Bodenständig, konservativ und christlich

Adolf Eickholt wird 80 Jahre alt

2008-adolf-eickholt-80 k„Ich bin ein bodenständiger Mensch“, sagt Adolf Eickholt von sich selbst. Und dieses wohl typisch münsterländische Beharren hat sein Leben geprägt. Seine private Heimat hat der gebürtige Walstedder seit 1956 in Ottmarsbocholt, seine politische Heimat ist seit 1968 die CDU. Eine andere Partei habe für ihn nie zur Debatte gestanden. „Ich bin sehr konservativ auf christlicher Basis“, sagt Eickholt, der am Sonntag seinen 80. Geburtstag feiert. Dazu hat er Freunde und Weggefährten seines an – politischen – Ehrenämtern reichen Lebens in die Gaststätte Lindfeld eingeladen. Dort wird ihm der Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Prof. Dr. Otto Wulff, die Konrad-Adenauer-Medaille der Senioren-Union Deutschland überreichen.

Der gelernte Landwirt bekleidete in den vergangenen Jahrzehnten Ehrenämter, die sich nur im Dutzend zählen lassen. „Wenn man erst eines hat und es gut ausführt, gibt es die anderen fast automatisch dazu“, sagt der Jubilar. Zu den Stationen zählen unter anderem die Mitgliedschaft im Kreistag von 1975 bis 1994 sowie die Mitgliedschaft und der Vorsitz im Ausschuss für Nebenerwerbslandwirtschaft im Landwirtschaftsverband Westfalen-Lippe.

1994 hat er die Senioren-Union in der Gemeinde mitgegründet, deren Vorsitzender er bis 2000 war. „Das hat mir sehr am Herzen gelegen. Wir haben einen guten Vorstand gehabt. Das gemeinsame Ziel hat uns verbunden“, sagt Eickholt rückblickend.

Auch die große Politik beobachtet er nach wie vor mit großem Interesse. Da schreckt ihn insbesondere die Wahlmüdigkeit vieler Menschen im Lande. Als politische Leitbilder bezeichnet Eickholt Konrad Adenauer und Helmut Kohl. Die Arbeit von Kanzlerin Angela Merkel beurteilt er sehr positiv: „Was die Frau leistet, ist enorm“, zollt er Respekt. Auch Familienministerin Ursula von der Leyen „macht ihre Sache sehr gut. Die vertritt Sachen, die man sonst nicht gehört hat. Dafür braucht die CDU keine Frauenquote“, betont er.