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So. , 28. Mai 2017



Seniorengemeinschaft verabschiedet Maria Meermöller

2017 01 12 senioren kDie Seniorengemeinschaft Ottmarsbo-cholt/Venne ist feierlich ins neue Jahr 2017 eingestiegen. Bei einer guten Tasse Kaffee und leckeren Berlinern wurde im Pfarrheim St. Urban angeregt über die Weihnachtszeit und den soeben vollzogenen Jahreswechsel gesprochen. Später wurden bei einem Glas Wein und einem kleinen Imbiss Gedichte und Geschichten vorgetragen und zwischendurch kräftig Weihnachtslieder gesungen. Bei all dem
Schönen gab es auch einen Wermutstropfen. Denn nach zehn Jahren treuem Dienst verabschiedete sich Maria Meermöller (3.v.r.) von den Senioren und dem Betreuerteam. Zur Zeit wird sie als „Oma" in Anspruch genommen, sodass alles andere zurücktreten muss. Für ihren Einsatz und die gute Zusammenarbeit bedankte sich das Team mit einem Blumenstrauß und einem Gutschein auch im Namen aller Senioren.

Bericht + Foto: Seniorengemeinschaft Ottmarsbocholt/Venne

Laden schließt nach über 160 Jahren: Abschied von „Tanta Emma“

2016 10 06 lindfeld gVermutlich war jeder Ottmarsbocholter mal im kleinen Laden am Gasthof Lindfeld oder kann sich daran erinnern, wie er in Kindheitstagen Süßigkeiten in diesem Tante-Emma-Laden kaufte. Nun ist dies Geschichte, denn dieser historische Laden wurde zum Oktober geschlossen.

Vor über 160 Jahren übernahm Familie Lindfeld dieses Lädchen, samt Gaststätte und Landwirtschaftlichem Betrieb. Damals war dieses so genannte Kolonialwarengeschäft nur einer von vielen kleinen Läden im Ortskern. Hier wurden neben selbst hergestellten Wurst- und Fleischerzeugnissen, Käse und Kaffee auch verschiedenste Süßigkeiten verkauft.

Doch seit 1853 hat sich vieles vor Ort verändert und getan. Zum einen konzentrierte sich die Inhaberfamilie Lindfeld verstärkt auf den Gasthof, zum anderen wurden andere Lebensmittelgeschäfte im Dorf immer größer.

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Pfarrer em. Norbert Ramers verstorben

ramers kAm 28. Juni (Dienstag) ist Pfarrer Norbert Ramers verstorben. Er wurde 96 Jahre alt.
Norbert Ramers war von 1966 bis zu seiner Emeretierung im Jahre 1987 als Pfarrer in Ottmarsbocholt tätig.

Geboren und aufgewachsen ist Norbert Ramers in Lünen, wo er auch das Abitur machte. Nach einer kurzen Zeit im Arbeitsdienst musste er schließlich am 2. Oktober 1940 als Soldat in den zweiten Weltkrieg ziehen. Eingesetzt wurde er in Russland, wo er am 29. April 1945 um 16 Uhr in Kriegsgefangenschaft kam. Im Oktober 1948 wurde ich dort entlassen.

Zwar hatte Ramers eine Lehre bei einer Bank angefangen, entschied sich aber dennoch im Jahr 1950 in Münster Theologie zu studieren.

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Ulrich Thomalla besiegt seit acht Jahren seinen Gehirntumor:

Wettrennen gegen den Krebs

2016 02 26 ulrich thomalla kEr rennt um sein Leben. Doch Ulrich Thomalla läuft vor dem Tumor in seinem Kopf nicht davon. Nein. Er will das bösartige Krebsgeschwür in Grund und Boden rennen. Dank seines Kampfgeistes und einer Chemotherapie gelingt das dem schon zweimal Totgesagten bereits seit acht Jahren.

Die Diagnose traf den Ottmarsbocholter Ende 2007 völlig unvorbereitet – wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Denn eigentlich schien das Leben des damals 51-Jährigen komplett in geregelten Bahnen zu laufen – sowohl privat als auch beruflich: Ulrich Thomalla lebte in einer Beziehung, arbeitete als Dozent an der Universität Münster und bereitete am Institut für Soziologie seine Habilitation vor. Beim ASV Senden trainierte er gemeinsam mit Edith Hirnstein Kinder und Jugendliche in Karate. Heute lebt der Frührentner allein und zurückgezogen.

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Kollegin überzeugt als Kandidatin

Melanie Bassenhoff ist neue Wirtschaftsförderin der Gemeinde Senden

2016 01 06 melanie bassenhoffDie Kandidatin aus dem eigenen Haus behält die Nase vorn: Die neue Wirtschaftsförderin der Gemeinde Senden heißt Melanie Bassenhoff. „Sie hat sich durchgesetzt“, fasst Sebastian Täger, Bürgermeister und selbst Vorgänger auf diesem prominenten Posten, das Verfahren zusammen. Die Konkurrenz war stark. „Wir hatten mehrere gute Bewerber“, betont Sebastian Täger auf Anfrage der Westfälischen Nachrichten.

Die Stelle war breit ausgeschrieben worden, 32 Bewerberinnen und Bewerber warfen ihren Hut in den Ring. Für die Rathausspitze ein Indiz dafür, dass sich Senden als Gemeinde und als Arbeitsstätte durchaus eine höhere Anziehungskraft zugute halten kann.

Neun derjenigen, die ihre Unterlagen eingereicht hatten, gelangten in die zweite Runde: Sie erhielten die Gelegenheit, im Vorstellungsgespräch mit Persönlichkeit und Kompetenz zu punkten.

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Alt-Bürgermeister Alfred Holz genießt Ruhestand und bleibt aktiv

Entspannung pur ist nicht sein Ding

2015 12 30 alfred holz ruhestand16 Jahre lang war Alfred Holz als hauptamtlicher Bürgermeister Chef im Sendener Rathaus und Repräsentant der Gemeinde auf politischem Parkett. Doch auch in seinem Ruhestand ist er überaus aktiv. Das erfuhr WN-Redakteur Siegmar Syffus im Gespräch mit dem 59-jährigen Ottmarsbocholter.

Ihren letzten Arbeitstag im Rathaus hatten Sie am 20. Oktober. Was haben Sie danach zuerst gemacht ?

Alfred Holz: Meine älteste Tochter und ihr Ehemann bauen bei uns auf dem Grundstück. Damit ist auch eine gewisse Modernisierung unseres Altbaus verbunden. Daran verstärkt mitzuarbeiten war unmittelbar das, was ich in den ersten Wochen überwiegend getan habe.

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Norbert Ramers feiert sein Priesterjubiläum / Als langjähriger Pfarrer in Ottmarsbocholt viel bewegt

Seelsorger mit Herz und Tatkraft

2015 12 18 ramersAls jemand, der viel bewegt, viel geleistet und viel gebaut hat, ist Norbert Ramers fest in den Köpfen der Ottmarsbocholter verankert. An diesem Wochenende feiert der Pfarrer im Ruhestand sein 60. Priesterjubiläum und blickt zugleich auf ein sehr bewegtes und langes Leben zurück.

Ob er sich vorstellen könnte, einmal Priester zu werden, hatte man ihn schon in jungen Jahren gefragt, als er aktiver Messdiener in seiner Heimat Lünen war. Dennoch schlug er inmitten der NS-Zeit zunächst erstmal einen anderen Weg ein und begann eine Lehre als Bankkaufmann, bis er schließlich in Russland als Soldat in den Krieg ziehen musste.

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Tischtennis: BWO-Spielerin in Herford

Wiggers wird Dritte bei „Westdeutschen"

2015 12 16 tischtennisBei der Westdeutschen Jugendmeisterschaft im Tischtennis belegte Selina Wiggers vom SC Blau-Weiß Ottmarsbocholt am vergangenen Wochenende den dritten Platz in der Einzelkonkurrenz der Mädchen. „Sie hat ein sehr gutes Turnier gespielt, ich bin riesig zufrieden", lobte Trainer Frank Weitkamp. Wiggers war auf Rang sieben vorplatziert.

Die 17-Jährige wurde bei dem Turnier in Herford erst im Halbfinale von Anni Zhan vom Anrather TK gestoppt von einer „vermeintlich schlagbaren Gegnerin", so Weitkamp.

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